Snoopy braucht den Arzt
Im Juni 2008 hatten wir zum zweiten Mal den Tierarzt holen müssen. Nachdem einige Monate zuvor Lucy Zahnschmerzen hatte, und deshalb kaum noch fraß, war es diesmal Snoopy, der eine Spritze brauchte. Problem: Das Tier muss hierzu gefangen werden. Jetzt jagen Sie mal ein Känguru von Hand ;-)
Naja - es geht ihm wieder deutlich besser, dank des beherzten Einsatzes unseres Tierarztes.
März 2008:
Unsere Känguru-Familie wächst.
Nachdem im März 2007 erstmals zwei Junge in unserem Gehege zur Welt kamen, haben wir dieses Jahr
insgesamt 4 Joeys
als Nachwuchs zu verzeichnen.
Die kleinen wachsen so schnell, dass zwischenzeitlich, wenn sich die kleinen aus dem Beutel wagen, zehn Kängurus in unserem Gehege hüpfen.
Patin tauft unsere Jungen
Unser Nachwuchs aus 2007 wurde, nachdem das Geschlecht klar bestimmt werden konnte, von unserer ersten Patin auf die Namen Gucci und Prada getauft.
Am 1.5.2007 hatten wir Tag der offenen Tür. Es waren ca. 250 Besucher hier in Kenzingen.
Am 23.4.2007 waren wir in TV-Südbaden.
www.tv-suedbaden.de
Radio Regenbogen hat im April 2007 über uns berichtet. www.radio-regenbogen.de
Ebenso Hitradio OHR. www.hitradio-ohr.de
Hier gehts zum Mitschnitt vom Interview.
Auch die BZ hat am 30.4.07 wieder berichtet:
Kenzingen: Babys blinzeln aus dem Beutel
Känguruh-Nachwuchs im nördlichen Breisgau: Ein gewisser Knut soll Deutschlands putzigstes Tierbaby sein? Ach was. Der Kenzinger Känguruh-Nachwuchs hätte es wahrlich verdient, dem Berliner Eisbär die Schau zu stehlen.
Die Welt steht Kopf in Kenzingen - zumindest die Tierwelt: Snoopy, Lucy, Sally und Charlie sind eigentlich Bewohner Australiens.
Doch Heike Oppermann hat die vier Wallabies, eine kleine Känguruh-Art, im vergangenen Jahr nach Deutschland geholt. Und jetzt gab es prompt Nachwuchs.
BZ-Mitarbeiter Hagen Schönherr verriet die Besitzerin, warum die beiden Jungen noch keine Namen tragen - und wann man sie live erleben kann.
Man muss schon ganz genau hinsehen, um die Baby-Augen aus den Beutel blinzeln zu sehen. Heike Oppermann hat diesen geschärften Blick.
Foto: Hagen Schönherr
BZ: Jetzt holen sie die Beiden doch mal aus dem Beutel raus!
Heike Oppermann: Das wird nicht so leicht. Seit der Nachwuchs größer ist, sind die Eltern sehr vorsichtig geworden. Die Jungen kommen immer nur kurze Zeit heraus, wuseln kurz durch die Gegend und springen gleich wieder in den schützenden Beutel. Erst recht wenn man näher kommt. Dann sieht man nur noch den Kopf herausschauen. Oder nicht mal den.
BZ: Aber die sind doch schon so groß. Passen die da überhaupt noch rein?
Heike Oppermann: Ja, es geht gerade noch. Aber die Eltern haben natürlich ganz schön zu schleppen. Irgendwann ist dann Schluß und sie müssen auf sich selbst aufpassen. Nach neun Monaten Tragezeit bleiben die Jungen in der Regel noch bis zu weiteren drei Monaten im Beutel. Dann machen sie Platz, vielleicht schon für das Nächste.
Noch verbringt der Känguruh-Nachwuchs die meiste Zeit im Beutel. Wer Glück hat, sieht die Kleinen für kurze Momente über den Boden purzeln.
BZ: Sie sprechen immer von "den Kleinen". Haben die keine Namen?
Heike Oppermann: Nein, sobald ich komme springen sie ja sofort in den Beutel. Dann sieht man ja auch nicht, ob Männlein oder Weiblein. Also gibts auch noch keine Namen. Manchmal stehe ich nachts am Küchenfenster und spioniere mit dem Fernglas - aber das hat auch noch nicht weitergeholfen.
BZ: Dürfen Känguruh-Fans die eigentlich auch mal sehen?
Heike Oppermann: Ja, sehr gerne sogar. Ich habe vor, hier so etwas wie eine Tagesmutterstätte einzurichten - also vor allem für Kinder. Wir haben die sechs Wallabies, dazu Ziegen und viel Platz. Zum Kennenlernen gibt es deshalb den Tag der offenen Tür am 1. Mai. Da dürfen Eltern, Kinder und natürlich alle sonstigen Interessierten zum Känguruh-Gucken vorbeikommen. (bz)
Fast so heiß wie in Australien: Die Kenzinger Känguruhs fühlen sich wohl im Breisgau.
Foto: Hagen Schönherr